Bemerkenswert

Hi, hi, hiii

Yay, das hier ist mein allererster Blogeintrag. Also so richtig, nicht nur hier. Deswegen habe ich gedacht, eventuell sollte ich mich erst einmal vorstellen. Also: Ich bin Julie, komme aus Deutschlands schönstem Bundesland Bayern (jaaa, das musste sein :D) und studiere Grundschullehramt. Mein Blog wird sich voraussichtlich hauptsächlich um Urlaube drehen, also schöne Reiseziele, Empfehlungen, Reiserouten, Bilder,… Aber das werdet ihr dann ja sehen 🙂

Warum ich jetzt mit 23 Jahren plötzlich drauf komme einen Blog zu schreiben? Naja, 2018 wird ein Jahr voller Reisen für mich. Um mich gut auf diese Reisen vorzubereiten, habe ich viele Reiseblogs gelesen und mir gedacht: „Hey, sowas könntest du doch auch machen.“ Und irgendwie hab ich echt Lust darauf gekommen. Eventuell habe ich ja am Ende sogar ein paar nette Insider Tipps auf Lager und kann wirklich Leuten damit helfen, das wäre natürlich mega 🙂

Also nochmal: Hey, willkommen auf meinem Blog und viel Spaß beim Lesen (hoffentlich) 🙂

 

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Die spirituelle Seite Balis

Bali wird nicht umsonst „Insel der tausend Tempel“ gebannt. In Bali gehören rund 85% der Bewohner dem Hinduismus an und das merkt man auch als Tourist. Überall sieht man kleine Blumen-Opfergaben und Tempel. Die Blumenopfergaben sehen auf den ersten Blick aus, als wären sie leicht herzustellen, sie sind aber echt komplex aufgebaut. Ich weiß das, ich hab mich selbst an einer Opfergabe versucht 🙂

Zuerst aus einem Bananenblatt eine Art Körbchen geflochten. Dieses wird dann mit verschiedenen Blumen gefüllt, die jeweils an der richtigen Seite platziert werden müssen. Jede Seite steht für einen bestimmten Gott und eine Farbe.

Diese Opfergaben kann man wirklich überall sehen – in Geschäften, auf der Straße, am Buffet, im Hotel,…

Ein anderer interessanter Teil der hinduistischen Kultur sind die Wassertempel. Ich habe einen in der Nähe von Ubud besucht. Die Tempel müssen generell in Sarong und mit bedeckten Schultern betreten werden. Im Wassertempel betritt man ein Becken mit Wasser, in dem aus Hähnen Wasser aus einer Quelle fließt. Zuerst stellt man seine Opfergabe ab, dann reiht man sich in die Reihen an, die an den Wasserhähnen anstehen. Zuerst wird ein Gebet gesprochen, dann das Gesicht dreimal mit Wasser bespritzt und dann noch dreimal die Haare. Lustig war, dass in dem Wasserbecken tatsächlich Kois mitten durch die Menschen geschwommen sind 🙂 Ansonsten fand ich das echt faszinieren, so in Kontakt mit einer anderen Kultur zu kommen.

Ein ganz besonderer unter den tausend Tempeln ist der Pura Lempuyang. Er liegt auf einem Vulkan und zählt zu den sechs Nationaltempeln Balis. Wer gute Kondition hat, kann nach dem ersten Tempel auch noch zu den anderen Tempeln der Anlage wandern, wobei der erste aber der schönste ist.

Beim ersten Tempel ist außerdem das Heaven’s Gate, bei dem man ganz tolle Fotos machen kann 🙂 Hier meint man, man schwebt über den Wolken, die Aussicht ist echt toll!

Gleich im Anschluss an den Pura Lemuyang kann man den Wassergarten Tirta Gangga besuchen. Hier handelt es sich um eine Anlage mit vielen Wasserbecken. Die Location ist sehr schön für Fotos und auch für kleine Spaziergänge.

Auf dem Gelände des Wasserparks finden sich auch Shops und ein Restaurant.

Außerdem kann man auch einige einheimische Tiere betrachten, beispielsweise den Luwak, also das katzenartige Tier, dass den teuren Luwak Kaffee „herstellt“.

Sogar vom Flughafen-Hotel aus gab es einen beeindruckenden Blick auf einen Tempel. Die Tempel sind in Bali wirklich allgegenwärtig!

Fazit: kulturell hat Bali wahnsinnig viel zu bieten, sei es architektonisch oder religiös.

Im nächsten Blogeintrag erzähle ich dann eeeendlich etwas über die Strände in Bali. Bis bald, über Kommentare würde ich mich freuen 🙂

Ubud – Bali

Für 3 Wochen war ich jetzt in Bali – gestern Mittag bin ich wieder gelandet und die Kälte hier ist ja mal echt ein riesiger Schock. 😉

Meine „Homebase“ hatte ich in Bali in der Nähe von Ubud, was als das kulturelle Zentrum Balis gilt und schon einmal vorweg gesagt: Ubud ist super schön und sehr sehr empfehlenswert.

Zwar ist gerade Regenzeit in Bali, das macht jedoch überhaupt nichts. In 3 Wochen hat es nachmittags einmal richtig geregnet, ansonsten nur nachts. Die Temperaturen beliefen sich um die 29 Grad. Perfektes Wetter also 🙂 Im Allgemeinen ist während der Regenzeit auch weniger los in Bali, das heißt weniger Verkehr, weniger Menschenmassen, billigere Preise… Die Zeit Februar/März ist also perfekt für einen Bali Urlaub!

Am ersten Tag habe ich den Königspalast und den Markt von Ubud besichtigt. Der Königspalast kann nur von außen angesehen werden, da innen die königliche Familie residiert. Am Markt kann man super Schnäppchen machen, vor allem bezüglich Kleidung, handgeflochtenen Taschen (super süß!) und Geschnitzem.

Auch der Monkey Forest ist einen Besuch wert. In dem „Wald“ wohnen gaaaanz viele Makakken. Wenn man einige Regeln beachtet, sind die Affen eigentlich ganz friedlich (im Gegensatz zu denen in Uluwatu, aber dazu mehr im nächsten Blogeintrag :))

Die Natur in der waldartigen Anlage ist wirklich sehr schön. Es gibt kleine Wasserfälle, Schluchten, Bäche und einen Tempel. Gegen einen Aufpreis von etwa 10.000 Rupiah kann man Futter für die Affen erwerben und sich dann mit ihnen fotografieren lassen.

Was ich in Ubud noch empfehlen kann, ist eine kleine Bar namens „Why not“. Die Einrichtung ist total ästhetisch und geht etwas in die Vintage Richtung und das Essen und die Getränke waren echt lecker. Außerdem gab es gute Livemusik.

Die Pool- und Spaanlage „Jungle Fish“ liegt, wie der Name schon vermuten lässt, im Dschungel in der Nähe von Ubud. Der Eintritt beträgt 75.000 Rupiah, umgerechnet etwa 4,50€. Es gibt einen wunderschönen Infinity-Pool und einen tollen Ausblick auf den Urwald. In schönen Hängebetten kann man gut relaxen und auch den ganzen Tag verbringen. Das Essen und die Getränke sind top hier.

Auch schön anzusehen sind die Reisfelder in der Nähe von Ubud. Sie sind zwar nicht so spektakulär wie die berühmten Reisterrassen, haben aber ihrem ganz eigenen, ursprünglichen Charme.

Die letzte Aktivität in der Nähe Ubuds, von der ich noch erzählen möchte, ist die Terrace River Pool Swing. Dabei handelt es sich um Schaukeln, auf denen man über einem Abgrund – man kann zwischen leicht, mittel, Paarschaukel und extrem wählen – direkt über Reisterrassen und dem Dschungel schaukeln kann. Der Ausblick ist der Wahnsinn.

Nach dem Schaukeln kann man im dazu gehörenden Café Tee und den Luwak Kaffee probieren und auch kaufen. Der Luwak Kaffee hat mich ehrlich gesagt nicht so überzeugt, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass ich sowieso kein Kaffeefan bin 🙂

Sooo, das wars jetzt auch schon 😉

Im nächsten Blogeintrag werde ich euch etwas über die spirituelle Seite Balis erzählen 🙂 wenn ihr Fragen habt oder mehr Empfehlungen möchtet, fragt einfach 🙂

Travel Journal

Ich sag es gleich am Anfang: ich bin absoluter Journaling-Anfänger und habe noch nie ein Travel Journal verfasst, fand den Gedanken aber schon seit längerer Zeit echt reizvoll. Bisher habe ich es immer so gemacht, dass ich gesammelte Eintrittskarten, Stadtpläne etc. einfach in ein hübsches Notizbuch geklebt habe, sodass die Kleinteile nicht verloren gehen.

Jetzt habe ich aber beschlossen, richtige Travel Journals zu gestalten, da sich das bei meinem nächsten Reisen auch gut anbietet. Da ich ja wie gesagt Anfänger bin, habe ich mir zuerst ein vorgefertigtes Travel Journal von odernichtoderdoch gekauft.

Das Travel Journal heißt Heldenzeit und ich finde, es ist wirklich hübsch designt und gut aufgebaut. Gerade für Anfänger oder Leute mit weniger Zeit oder weniger eigenen Einfällen eignet es sich super.

Besonders schön finde ich, dass viele Seiten so gestaltet sind, dass man sich schon vor der Reise Gedanken machen kann, sei es mit To-Do Listen, Packlisten oder Adresslisten. Zumindest bei mir steigert das die Vorfreude enorm 🙂

Ich habe beschlossen, dieses Travel Journal für meine Irland Reise im März zu verwenden. Für jeden Tag der Reise gibt es eine Doppelseite, auf der genug Platz ist, um Gedanken festzuhalten und auch kleine Dinge einzukleben.

Für meinen Bali Urlaub nächste Woche wollte ich etwas kreativer sein. Ich habe mir ein hübsches roségoldenes Notizbuch von Leuchtturm besorgt, das ich selbst gestalten werde. Im Moment ist es noch ziemlich leer, lediglich eine Weltkarte, eine Pack- und eine To-Do Liste hab ich bereits hinzugefügt. Aaaaaber was nicht ist, kann (und soll!!!) ja noch werden.

Ich bin schon gespannt, vergleichen zu können, welche Art des Journalings mir eher zusagt, aber ich kann schon sagen, dass das selber Gestalten bisher schon echt viel Spaß gemacht hat 😉

Montenegro

Nein, Montenegro ist kein typisches deutsches Touri-Ziel. Macht aber nix! Willst du tolle Natur, traumhafte Strände und schöne Altstädte sehen, dann ist Montenegro das Richtige für dich. Hier findest du alles, was dein Reiseherz begehrt. Ski-Fahren, Campen, Bootfahren, einfach am Strand relaxen, Shoppingtouren – alles ist möglich.

Wie ich überhaupt auf Montenegro gekommen bin? Ich war auf Kreuzfahrt im Mittelmeer und wir haben in Kotor gehalten. Und wie sollte es auch anders sein? Ich hab mich sofort verliebt und möchte definitiv wiederkommen. Montenegro besitzt den weltweit einzigen Warmwasserfjord. Fjord? Ja genau, wie Norwegen, nur in warm. Schon beim Einschiffen in den Hafen fand ich das unglaublich beeindruckend. Das Schiff fährt sehr lange durch den wunderschönen Fjord, man sieht kleine Dörfer, Städte und natürlich die beeindruckende Natur.

Dann haben wir in Kotor gehalten. Kotor ist mit etwas über 5000 Einwohnern recht klein, bietet kulturell aber sehr viel. Die Stadt ist UNESCO- Weltkulturerbe und war im späten Mittelalter eine wichtige Handelsstadt. Das schönste an Kotor ist die mittelalterliche Altstadt, die von einer riesigen Stadtmauer umgeben ist.

Allein in Kotor kann man schon einige Tage verbringen und sich die schönen Gässchen und Geschäfte anschauen.

In Kotor haben wir uns einen Fahrer gemietet. Das ist wirklich sehr sehr empfehlenswert, denn die Fahrer bringen einerseits super Tourenvorschläge ein, andererseits wissen sie auch tolle weniger touristische Plätze, von denen aus man eine super Aussicht hat. Unser Fahrer hat perfekt englisch gesprochen und uns wirklich viel gezeigt.

Hier hatten wir beispielsweise einen tollen Blick auf Kotor, die Berge und den Fjord. Nach ein paar Sightseeing Stops sind wir weiter an Tivat vorbei Richtung Budva gefahren.

Zwischendurch konnten wir immer mal wieder einen Blick auf tolle Strände erhaschen (jaaa, wenn ich das nächste mal da bin, möchte ich da auch definitiv an diesen Strand).

Hier hatten wir von oben wieder einen tollen Blick auf Budva und den Strand. Budva hat mich persönlich total überzeugt. Es gibt einen schönen Strand, die mittelalterliche, wunderschöne Altstadt, viele kleine Cafés und Bars und natürlich auch Geschäfte.

Um in die Altstadt von Budva zu gelangen, muss man erst mal ein Tor in der Stadtmauer finden 😉

In der Altstadt gibt es viele kleine, teilweise auch sehr enge Gässchen mit Restaurants, Cafés und allem, was das Herz begehrt.

Leider leider ist ein Tag Montenegro wirklich zu wenig, um viel zu sehen. Aber ich konnte mir gut einen Eindruck machen und weiß jetzt, dass ich ganz bestimmt wiederkommen werde.