Die spirituelle Seite Balis

Bali wird nicht umsonst „Insel der tausend Tempel“ gebannt. In Bali gehören rund 85% der Bewohner dem Hinduismus an und das merkt man auch als Tourist. Überall sieht man kleine Blumen-Opfergaben und Tempel. Die Blumenopfergaben sehen auf den ersten Blick aus, als wären sie leicht herzustellen, sie sind aber echt komplex aufgebaut. Ich weiß das, ich hab mich selbst an einer Opfergabe versucht 🙂

Zuerst aus einem Bananenblatt eine Art Körbchen geflochten. Dieses wird dann mit verschiedenen Blumen gefüllt, die jeweils an der richtigen Seite platziert werden müssen. Jede Seite steht für einen bestimmten Gott und eine Farbe.

Diese Opfergaben kann man wirklich überall sehen – in Geschäften, auf der Straße, am Buffet, im Hotel,…

Ein anderer interessanter Teil der hinduistischen Kultur sind die Wassertempel. Ich habe einen in der Nähe von Ubud besucht. Die Tempel müssen generell in Sarong und mit bedeckten Schultern betreten werden. Im Wassertempel betritt man ein Becken mit Wasser, in dem aus Hähnen Wasser aus einer Quelle fließt. Zuerst stellt man seine Opfergabe ab, dann reiht man sich in die Reihen an, die an den Wasserhähnen anstehen. Zuerst wird ein Gebet gesprochen, dann das Gesicht dreimal mit Wasser bespritzt und dann noch dreimal die Haare. Lustig war, dass in dem Wasserbecken tatsächlich Kois mitten durch die Menschen geschwommen sind 🙂 Ansonsten fand ich das echt faszinieren, so in Kontakt mit einer anderen Kultur zu kommen.

Ein ganz besonderer unter den tausend Tempeln ist der Pura Lempuyang. Er liegt auf einem Vulkan und zählt zu den sechs Nationaltempeln Balis. Wer gute Kondition hat, kann nach dem ersten Tempel auch noch zu den anderen Tempeln der Anlage wandern, wobei der erste aber der schönste ist.

Beim ersten Tempel ist außerdem das Heaven’s Gate, bei dem man ganz tolle Fotos machen kann 🙂 Hier meint man, man schwebt über den Wolken, die Aussicht ist echt toll!

Gleich im Anschluss an den Pura Lemuyang kann man den Wassergarten Tirta Gangga besuchen. Hier handelt es sich um eine Anlage mit vielen Wasserbecken. Die Location ist sehr schön für Fotos und auch für kleine Spaziergänge.

Auf dem Gelände des Wasserparks finden sich auch Shops und ein Restaurant.

Außerdem kann man auch einige einheimische Tiere betrachten, beispielsweise den Luwak, also das katzenartige Tier, dass den teuren Luwak Kaffee „herstellt“.

Sogar vom Flughafen-Hotel aus gab es einen beeindruckenden Blick auf einen Tempel. Die Tempel sind in Bali wirklich allgegenwärtig!

Fazit: kulturell hat Bali wahnsinnig viel zu bieten, sei es architektonisch oder religiös.

Im nächsten Blogeintrag erzähle ich dann eeeendlich etwas über die Strände in Bali. Bis bald, über Kommentare würde ich mich freuen 🙂

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